Frankfurt am Main

Heimat der Rothschilds

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Gegründet an einer Furt über den Main, entwickelte sich Frankfurt über Jahrhunderte durch den Austausch von Gütern und Leistungen zu einer europäischen Schaltstelle und zu einem herausragenden Handels- und Finanzzentrum. Bis auf den heutigen Tag gilt „Mainhatten“ vielen als „die jüdischste Stadt“ Deutschlands. Jüdische Kaufleute und Bankiers spielten hier stets eine bedeutende Rolle. Ein Symbol dafür ist der legendäre Aufstieg der Rothschilds – ein Weg, der aus dem mittelalterlichen Ghetto in das Finanzzentrum Europas führte.

 

Wie sie hatten auch viele andere jüdische Familien einen wichtigen Anteil an der Fortentwicklung Frankfurts: Alte Oper, Universität und städtische Krankenhäuser wurden großzügig unterstützt. Mayer Amschel Rothschild selber rief das berühmte Philantropin, eine humanistische Schule mit Vorbildcharakter ins Leben.

In der jüdischen Welt ist Frankfurt für die Schönheit und Bedeutung seiner Friedhöfe berühmt - bedeutende Talmud-Lehrer und berühmte Rabbiner liegen hier begraben, wie Samson Raphael Hirsch, der Begründer der modernen jüdischen Orthodoxie, und dessen Nachfolger Salomon Breuer.

 

Das jüdische Museum mit seinen Dependancen im Rothschildpalais und in der Judengasse spannt den Bogen jüdischen Lebens in Frankfurt vom 12. bis zum 20. Jahrhundert. Besonders interessant ist dabei die Präsentation der archäologischen Ausgrabungen der Judengasse.

 

Ein zentrales Erinnerungsdenkmal an die Shoah findet sich, direkt angrenzend an das Museum Judengasse und den Friedhof Battonstrasse.

Die heutige jüdische Gemeinde, mit ca. 8000 Mitgliedern die zweitgrößte in der Bundesrepublik, bietet von liberal bis orthodox ein umfassendes Spektrum jüdischen Lebens. Das jüdische Gemeindezentrum mit Kindergarten, Sohar’s koscheres Restaurant, die 1910 erbaute Westend Synagoge sind Zeugnisse lebendigen Judentums in der Stadt. Ein besonderes Symbol für jüdisches Leben in Frankfurt stellt seit 2006 wieder das von Mayer Amschel Rothschild gegründete Philantropin dar: seit die jüdische Schule wieder in dieses Gebäude zurückzog, ist es ein Symbol für eine gelungene Renaissance jüdischen Lebens in Deutschland.

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