Zürich

Von 'Frau Minne' bis zu Albert Einstein

Zürich ist nicht nur die größte Stadt der Schweiz, sondern auch Heimat von 7.000 Juden – über die Hälfte aller Juden der Alpenrepublik. Unsere Tour beginnt in den Alleen der wunderschönen Zürcher Altstadt, wo wir den Spuren der ersten jüdischen Gemeinde Zürichs folgen, die bis in das 13. Jahrhundert zurückgehen. Lernen Sie herausragende Persönlichkeiten wie den Talmud Kommentator Rabbi Mosche oder die Familie Minne, die fester Bestandteil von Zürichs Höfischer Kultur war, kennen.

 

Unser Rundgang führt in das moderne Stadtzentrum, einen ehemaligen Zürcher Vorort, da es zwischen 1436 und 1862 Juden nicht erlaubt war, im Stadtgebiet selbst zu leben. Wir folgen hier den Spuren berühmter jüdischer Persönlichkeiten auf ihrem Weg von der Emanzipation hin zur vollen Integration. Schließlich gibt es keinen Mangel an bedeutenden historischen Figuren: wie Albert Einstein promovierte auch die sozialistische Theoretikerin und Politikerin Rosa Luxemburg an der Universität Zürich. Der Jahrhundertvirtuose Yehudi Menuhin stand in Zürich nicht nur viele Male auf der Bühne, sondern rief auch unter Mitwirkung des Zürcher Kammerorchesters 1957 das Menuhin Festival Gstaad ins Leben. Wir finden wir auf unserer Tour an der Löwenstrasse die älteste Synagoge der Stadt aus dem Jahr 1884; sie lädt heute immer noch zum Gottesdienst ein.

 

Während des deutschen Faschismus nahm die Schweiz 25.000 jüdische Flüchtlinge auf, aber verweigerte genauso vielen die Aufnahme. In den letzten Jahren haben offene Fragen bezüglich der Vermögenswerte von Holocaust-Opfern und ihrer Erben bei Schweizer Banken und deren Erstattung öffentliche Aufmerksamkeit erregt.

 

Nach dem Krieg wurde die Schweiz während verschiedener Auswanderungswellen für jüdische Einwanderer Gastgeberland. 1956 und 1968 kamen aschkenasische Juden, die aus Ungarn oder der Tschechoslowakei flohen; sie lebten Seite an Seite mit französisch sprechenden Juden aus dem Mittleren Osten und Nord-Afrika. Die heutige jüdische Gemeinschaft passt sehr gut zur Schweiz: Sie ist klein, aber wohl organisiert, bestehend sowohl aus einer dynamischen orthodoxen Gemeinde als auch einer lebendigen liberalen Gemeinschaft. Der Schweizerische Israelitische Gemeindebund repräsentiert die religiöse Vielfalt der 23 unabhängigen Gemeinden, denen insgesamt 18.000 Personen angeschlossen sind. 

 

Am Ende unserer Tour können wir dieses lebendige moderne jüdische Zürich erleben. Wir besuchen demzufolge Zürichs „jüdische Meile“ und ihre Synagogen, die koschere Bäckerei und Fleischerei sowie Läden, Restaurants und Schulen. Möchten Sie vielleicht im koscheren Café „Books and Bagels“ mit seiner guten Auswahl an Judaica für eine Tasse Kaffee verweilen? Oder vielleicht haben sie Lust auf eine Mahlzeit in Restaurant "eight 25“ oder „Fein und Schein“? All das und mehr bietet die Zürcher „Jewish Mile“

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